+++ Aktuelles +++

Wir suchen ab sofort Helferin BFD, FSJ, Bufdi für unseren Kindergarten

Wir suchen ...

... ab sofort (Herbst 2017) HelferIn FSJ, BFD, Bufdi, für unsere Kindergartengruppe

Durch die Aufnahme eines Integrationskindes mit Behinderung würden wir uns sehr über Unterstützung freuen!

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, darf sich gerne bei Manuela Egner melden!
Telefon 07947-9416310
oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

... Kindergärtner/innen und an der Waldorfpädagogik interessierte Menschen als Vertretungskräfte für unsere Kindergartengruppe.

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, darf sich gerne bei mir melden!
Manuela Egner
Telefon 07947-9416310
oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nächste Veranstaltungen

Mo, 20. Nov. 2017, 20:00
Waldorfkindergarten, Künzelsau-Morsbach

Seminarreihe: Momente des Innehaltens

Mo, 20. Nov. 2017, 20:00
Waldorf­kinder­garten Künzelsau

Informationsabend Waldorfschule

Di, 21. Nov. 2017, 20:00
Waldorfkindergarten Künzelsau

Das Kind in seiner Entwicklung (1)

Di, 12. Dez. 2017, 20:00
Hermann-Lenz-Haus, Künzelsau

Salutogenese

Mo, 22. Jan. 2018, 19:00
Kino Prestige Filmtheater Künzelsau

10 Milliarden – wie werden wir alle satt?

Di, 23. Jan. 2018, 20:30
Waldorfkindergarten Künzelsau

Die vier Temperamente

Di, 06. Feb. 2018, 20:00
Waldorfkindergarten Künzelsau

Das Kind in seiner Entwicklung (2)

Leitgedanken für die Eltern-Kind-Gruppen im Waldorfkindergarten

Erziehung streut keinen Samen in die Kinder hinein,
sondern lässt den Samen aufgehen, der in ihnen liegt
Khalil Gibran


Die gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder liegt uns am Herzen.
Unser Vormittag ist geprägt durch:

Eine freudige, liebevolle, Geborgenheit gebende Atmosphäre.

Vorbild und Nachahmung
Die kleinen Kinder lernen noch ganz durch die Nachahmung und so wollen wir Erwachsenen uns bemühen, gute Vorbilder für sie zu sein. Die Kinder nehmen wahr und ahmen nach, wie wir miteinander umgehen. Sie erleben unsere äußere wie auch unsere innere Haltung zu den Mitmenschen und zur Mitwelt. Sind wir Erwachsenen freudig am Tun,  ist es die beste Voraussetzung für die Kinder, ins eigene Spiel zu kommen. Unser Tun regt die Kinder an, selbst tätig zu werden. Gerne ahmen die Kinder uns auch bei den Handgestenspielen nach und stimmen je nach Alter und Wesen des Kindes freudig bei den Reimen und Liedern mit ein.

Rhythmus und Wiederholung
Unsere Zusammenkünfte haben immer einen regelmäßigen Ablauf. Wir beginnen singend im Kreis. Jedes Kind wird mit einem Glöckchen begrüßt. Nun kommen unsere Kniereiter und unser Handgestenspiel. Jetzt ist Spielzeit angesagt, wobei die Kinder schon während unseres Morgenkreises spielen können. Am Ende der Spielzeit freuen sich die Kinder schon auf das Essenvorbereiten, denn da darf schon mal ein Stückle Apfel genascht werden. Das Essen beginnen wir mit einem Spruch und beenden es mit einem Dank. Anschließend machen wir noch ein Tänzchen. Mit einem kleinen Abschiedslied beenden wir unseren Vormittag in der Vorfreude auf das nächste Mal. Durch das immer Wiederkehrende, durch das Bekannte bekommen die Kinder eine innere Sicherheit. Es wächst ein Vertrauen in den Kindern und lässt sie so eintauchen in das Geschehen, eintauchen in ihre Tätigkeit, in das freie phantasievolle Spiel.

Freies, phantasievolles Spiel
Durch unsere eigene Tätigkeit regen wir das Kind zum eigenen Spiel an (s. o.). Das freilassende, phantasievolle Spiel des Kindes wird unterstützt sowohl durch die äußere Umgebung, die Räumlichkeiten, die natürlichen Spielmaterialien, als auch durch die  Haltung der Eltern. Wir Erwachsenen begleiten das Spiel freudig, staunend, mit ermutigendem Blick, tröstend, aufmunternd.

Die Eltern sind zurückhaltend im Gespräch und begleiten immer wieder singend die spielenden Kinder. So können diese sich ganz ihrem Spiel hingeben, in ihre Tätigkeit mit Hölzern, Holztieren, mit Tüchern oder Kochtöpfchen. Körbe werden befüllt und geleert, Türme dürfen entstehen, die Tiere werden auf die Weide geführt, unsere Puppenkinder werden fein gewickelt, bekommen ihr Breichen und auf geht es zu einer Ausfahrt. Die Kinder können hineingehen in ihre Bewegungsfreude beim Schaukeln mit der großen Wippe, beim Klettern oder Rutschen, beim Balancieren auf Brettern, beim Krabbeln und Robben, je nach Alter und Entwicklung  und je nach dem Wesen des einzelnen Kindes.

Im Spiel erlebt sich das Kind als eigener Gestalter. Es kann Vergangenes/Erlebtes verarbeiten und Zukünftiges erproben und üben. So bohren und schrauben die Heimwerker, andere hacken Holz, machen eine Eisenbahnfahrt, je nachdem, was die Kinder zuhause erlebt haben. Andere sind lange Zeit damit beschäftigt, die Sprossenleiter der Rutsche zu erklimmen, bis irgendwann der Schritt gewagt wird, über die Leiter zu steigen und die Rutsche ganz ohne Hilfe, ganz selbständig hinunter zu rutschen.

Die Pflege der Sinne
Mit allen Sinnen dürfen die Kinder die Welt entdecken.
Besonders pflegen wir in diesem Alter die basalen Sinne: 
Den Tastsinn, den Lebenssinn, den Eigenbewegungssinn und den Gleichgewichtssinn. Dabei versuchen wir achtsam mit Sinnesreizen umzugehen, wählen zarte Farben, umgeben die Kinder mit schönen Klängen und bieten ihnen Spielzeug aus Naturmaterial an.

Die Achtung der Individualität
Wir wollen die Besonderheit jedes einzelnen Kindes, wie auch die Individualität jedes Erwachsenen achten.
Wir wollen jedes Kind so annehmen wie es ist und darauf achten, was es für seine Entwicklung braucht. Wir wollen das Besondere in jedem Kind entdecken und es darin stärken, es ermutigen. Wir Erwachsenen wollen jedem Kind die nötige Zeit geben, die es braucht für die Entdeckung seiner Fähigkeiten und für das Üben seiner Fertigkeiten.

Diese Haltung schenkt dem Kind Selbstvertrauen, Sicherheit und den Mut und die Freude zum Tätigwerden.
Die Kinder üben sich ständig in ihrem Spiel und dieses Üben, diese Erfahrung des eigenständigen Handelns stärkt das Kind für sein zukünftiges Leben.